UNSER BLOG

Herzlich Willkommen auf unserem Blog!

Hier finden Sie Aktuelles, nützliche Informationen zum Thema HU / AU, zu Unfallgutachten und Tips und Tricks rund ums Kfz. Desweiteren erwarten Sie Kuriositäten aus dem Alltag eines Kfz-Sachverständigen und Prüfingenieurs, die zum Schmunzeln anregen sollen, aber auch darauf hinweisen wie wichtig es ist, ein Kfz regelmässig zu überprüfen.
Unser Blog wird ständig erweitert und aktualisiert, deshalb lohnt es sich, regelmässig vorbeizuschauen.

31.01.2017

Braune Plaketten seit Jahresbeginn ungültig

Autofahrer, die noch eine braune Prüfplakette auf ihrem Kennzeichen am Fahrzeugheck haben, sollten umgehend zu uns zur Hauptuntersuchung kommen. Denn seit Jahresbeginn haben alle braunen Plaketten mit der Zahl 16 in der Mitte ihre Gültigkeit verloren.

Für 2017 sind Prüfplaketten mit den Farben rosa (2017), grün (2018) und orange (2019) gültig. Fahrzeuge mit rosa Plakette sind dieses Jahr (2017) mit der Hauptuntersuchung an der Reihe. Neufahrzeuge, die dieses Jahr zugelassen werden, tragen eine blaue Plakette (2020). Die Abgasuntersuchung (AU) ist fester Bestandteil der Hauptuntersuchung (HU) und wird ebenfalls von uns durchgeführt. Für die Abgasuntersuchung benötigen wir ihren Fahrzeugschein oder die Zulassungsbescheinigung Teil 1. 

Bei einer Überschreitung des HU-Termins wird zwar nicht mehr zurückdatiert, es steht aber eine vertiefte HU an, wenn der Termin um mehr als 2 Monate überschritten wird. Zudem müssen Autofahrer mit einer Verwarnung oder einem Bußgeld rechnen. Bei 2 Monaten fallen 15 Euro an, nach 4 Monaten sind es bereits 25 Euro, nach 8 Monaten sogar 60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Ausserdem droht der Verlust des Versicherungsschutzes.

 

 

10.01.2017

Prüfstelle in Weiterstadt geschlossen!

Seit dem 01.01.2017 ist unsere Prüfstelle in Weiterstadt leider geschlossen.

Auf diesem Weg möchten wir uns herzlich bei allen Kunden bedanken. Insbesondere bei denen, die uns jahrelang die Treue gehalten haben. Unsere Prüfstelle in Schlierbach ist nicht von der Schließung betroffen. In dringenden Fällen erreichen Sie uns in unserem Büro in Schlierbach unter der Nummer 06073 / 740690.



13.12.2016

Billige Sommer-/Winterreifen vs. Marken-Allroundreifen

Bei Qualität und Sicherheit haben Billigheimer aus Asien keine Chance gegen einen europäischen  "Allrounder"!

Ein Großteil der Billigmarken wird über das Internet vertrieben, doch aufgrund der steigenden Nachfrage bieten immer mehr Reifenhändler und Kfz-Werkstätten "Billigware" aus China, Taiwan und den Balkanländern an. Die Ersparnisse gegenüber einem Satz Markenreifen liegen schnell bei 200 Euro und mehr...

Mit einem Ganzjahresreifen kann man aber trotzdem eine Menge Geld sparen, es entfallen die Kosten für einen zweiten Satz Reifen und die Montage, evtl. Reifendrucksensoren und Einlagerung.

Die GTÜ hat einem "made in Germany" Reifen gegen zwei billige Kontrahenten aus China und Taiwan antreten lassen. Ein direkter Vergleich in Sachen Qualität und Sicherheit.

Können die Billigreifen mit dem Markenprodukt mithalten? Das Ergebnis ist ernüchternd: keiner der beiden Billigreifen (Sommer und Winter) kann mit dem "made in Germany" Allrounder auch nur annähernd mithalten. 

Daher das Fazit: Bei Qualität und Sicherheit haben Billigheimer keine Chance gegen Qualitätsprodukte. Wer beim Reifen "sparen" will, setzt auf volles Risiko und riskiert mitunter sein Leben und das der anderen Verkehrsteilnehmer!

 

 

 

28.11.2016

Winter-Check für Ihr Auto - so funktionierts richtig!

Um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen, raten wir Ihnen, ihr Fahrzeug vor dem Wintereinbruch gründlich zu checken, bzw. von einer Fachwerkstatt durchchecken zu lassen. Werden die folgenden Tips beherzigt, haben Fahrer und Wagen die besten Chancen, ohne Zwischenfälle und sicher durch den Winter zu kommen.

Vor dem ersten Schnee sollte unbedingt die Bremsanlage von einem Fachmann überprüft werden! Im Zweifelsfall sollte die Bremsleistung auf einem Rollenprüfstand festgestellt werden. Die Bremsflüssigkeit muss auf ihren Wassergehalt geprüft werden, sonst kann an Bergstrecken die Bremsanlage komplett versagen!

Im Hinblick auf eisige Nächte muss unbedingt der Frostschutz des Kühlwassers gecheckt werden. Auch die Batteriespannung und die Kaltstartleistung der Batterie dürfen auf der Checkliste nicht fehlen. Ist Ihre Batterie in die Jahre gekommen, besteht die Gefahr, das sie beim ersten Frost streikt.

In der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, dass Ihre Beleuchtung zu 100% funktionstüchtig ist. Da Glühlampen in ihrer Leistung über die Zeit nachlassen, sollten diese immer paarweise gewechselt werden.

Auch der Zustand der Reifen muss überprüft werden: in der kalten und nassen Jahreszeit sind 4mm Profil absolutes Minimum! Achtung: selbst wenn Ihre Winterreifen noch ordentlich Restprofil aufweisen, so muss unbedingt das Produktionsjahr überprüft werden. Pneus, die älter als sechs Jahre sind, lassen in ihrer Haftfähigkeit nach.

Als GTÜ-Partner bieten wir Ihnen einen kostenlosen Licht- und Reifencheck an.
Prüfen Sie auch Ihre Scheibenwischer, diese können durch Insektenreste den Sommer über beschädigt werden. Gute Sicht, vor allem in Dunkeln, ist lebenswichtig. Füllen Sie speziellen Winterscheibenreiniger in die Scheibenwaschanlage ein, damit Leitungen und Behälter bei Minusgraden nicht einfrieren.

Gummidichtungen an Türen und Schiebedächern mit Glycerin oder Silicon-Gel einrieben. Somit frieren die Gummis im Winter nicht fest und Türen lassen sich auch bei Frost noch leicht öffnen.

 

 

17.10.2016

Weniger Mängel bei der Hauptuntersuchung

Erfreulicher Trend beim Pkw-Sicherheitscheck:

Bei den amtlichen Hauptuntersuchungen (HU) fallen weniger Fahrzeuge durch als die Jahre zuvor. Die GTÜ-Prüfingenieure schickten 2016 im ersten Halbjahr 21,2% der geprüften Fahrzeuge mit erheblichen Mängel in die Werkstatt zurück - insgesamt wurden 2,3 Millionen Pkw unter die Lupe genommen.
Bei der letzten Mängelerhebung 2015 waren es noch fast ein Prozent mehr Fahrzeuge, die im ersten Anlauf keine HU-Plakette erhielten. Im 1. Halbjahr 2016 absolvierten 61,3% der Pkw ohne jegliche Beanstandung, auch hier eine Verbesserung um ein knappes Prozent. Grund hierfür ist zum einen eine allgemeine Qualitätsverbesserung der Fahrzeuge, zum anderen aber auch die Zunahme von Service- und Reparaturleistungen in den Kfz-Werkstätten.

Das Pkw-Durchschnittsalter steigt auf über 9 Jahre:
Das Durchschnittsalter aller 45,1 Millionen zugelassenen Pkw in Deutschland nimmt weiter zu und liegt derzeit bei 9,2 Jahren. Aufgrund des hohen Alters ist der Gesamtzustand bei älteren Fahrzeugen häufig sehr schlecht. Je älter die Autos sind, desto häufiger fallen sie auch durch die Hauptuntersuchung: bei den ein- bis vierjährigen pkw bekommen zunächst knapp 4% keine Plakette. Bei den über neun Jahre alten Autos liegt der Anteil bei fast einem Drittel.

Die Beleuchtung und Elektrik steht bei den Mängeln an erster Stelle:
Am häufigsten stellten die GTÜ-Prüfer erneut Mängel bei der Elektrik, insbesondere bei der Beleuchtung der Fahrzeuge fest, gefolgt von Umweltbelastung (Abgas, Ölverlust etc.) und der Bremsanlage.

 

 

05.09.2016

GTÜ-Oldtimergutachten

Hier sehen Sie, wie der GTÜ-Sachverständige ein Oldtimerwertgutachten für einen Ford GT40 erstellt und welche Punkte dabei berücksichtigt und dokumentiert werden.




   

29.08.2016

Ein Feuerlöscher an Bord kann Leben retten!

Zur Zeit häufen sich, aufgrund der hohen Temperaturen, die Meldungen über brennende Autos. Von daher raten wir dazu, immer einen Feuerlöscher mit an Bord zu haben. Die meisten Brände lassen sich damit bereits in der Entstehungsphase erfolgreich löschen.

Wie Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste, muss auch der Feuerlöscher so im Fahrzeug platziert werden, dass man ihn im Ernstfall schnell zur Hand hat, am besten vor dem Fahrer- oder Beifahrersitz. Aber nur ein geprüfter Feuerlöscher garantiert, dass er zuverlässig funktioniert wenn es darauf ankommt. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Feuerlöscher alle zwei Jahre von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Kennzeichnen Sie ihr Fahrzeug mit einem Feuerlöschsymbol - so kann Ihnen geholfen werden wenn Sie selbst einen Unfall haben und beispielsweise eingeklemmt nicht ansprechbar sind. 

 Wenns dann mal brennt: kühlen Kopf bewahren! Nur im Film kommt es zu spektakulären Explosionen. Ein Feuer im Motorraum braucht einige Minuten, bis es in die Fahrgastzelle vordringt. Schalten Sie den Warnblinker ein, fahren Sie rechts ran und lassen Sie alle Mitfahrer aussteigen. Alarmieren Sie über Handy oder Notfallrufsäule am besten sofort die Feuerwehr. Wichtig: öffnen Sie die Motorhaube nur so weit wie nötig! Und löschen Sie so gezielt wie möglich, denn ein typischer 2-Liter Löscher ist bereits nach 12 Sekunden leer. Kurze gezielte Stöße sind deutlich effektiver als die komplette Ladung auf einmal zu verpulvern - achten Sie auch stets darauf den Wind im Rücken zu haben um sich nicht selbst zu gefährden.

Auslöser für Fahrzeugbrände sind meistens technische Defekte: durchgebrannte Katalysatoren durch defekte Zündanlagen, schadhafte elektrische Anlagen (durchgescheuerte Kabel verursachen Kurzschlüsse), undichte Ölleitungen oder beschädigte Dämmmatten die sich an der heißen Abgasanlage oder an heißen Teilen des Turboladers entzünden. Solche Brandursachen sind vielmals auf schlechte Wartung zurückzuführen und lassen sich vermeiden indem Sie ihr Fahrzeug regelmässig von uns überprüfen lassen. Gerade vor langen Fahrten in den Urlaub empfehlen wir einen Fahrzeugscheck.




03.08.2016

Richtiges Verhalten nach einem Unfall

Es hat gekracht. Jederzeit kann es im Straßenverkehr zu Unfällen kommen. Wir geben Ihnen hilfreiche Ratschläge und Hinweise, wie sie sich nach einem Unfall verhalten sollen.

- ziehen Sie sich und Mitinsassen Warnwesten an
- sichern Sie die Unfallstelle, ggf. mit Warndreieck / Blinkleuchte
- begeben Sie sich in Sicherheit, z.B. hinter die Leitplanke
- wenn nötig, leisten Sie Erste Hilfe und melden Sie einen Notfall bei der Polizei
- falls nur ein Sachschaden, kein Personenschaden vorliegt, übernimmt die Polizei am Unfallort nur den Austausch der Personalien, falls sie überhaupt kommt. Die beweiskräftige Unfallaufnahme liegt dann an Ihnen:
       - markieren Sie Spuren und Position der Fahrzeuge und machen Sie davon Skizzen.
       - befragen Sie Zeugen und notieren deren Aussagen und Personalien
       - fotografieren Sie alle Spuren und Fahrzeuge und beschreiben Sie den Unfallablauf

Rechtliches nach dem Unfall:
- es empfiehlt sich, uns mit der Schadensbewertung zu beauftragen
- als Geschädigter haben Sie Anspruch auf Schadensersatz, d.h. auf Wiederherstellung des Zustands vor dem Unfall
- Schalten Sie frühzeitig den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens ein. Gerne vermitteln wir Ihnen einen Anwalt der auf diesem Gebiet über die entsprechende Fachkenntnis verfügt
- Sie haben das Recht, Ihren Anwalt frei zu wählen, die Anwaltskosten übernimmt die Versicherung des Schädigers
- gerne führen wir ein Schadensgutachten für Sie durch
- im Falle eines Totalschadens ermitteln wir Wiederbeschaffungswert des geschädigten Fahrzeugs, sowie den Zeitaufwand zur Beschaffung eines Ersatzfahrzeugs
- Lassen Sie ein potentielles Ersatzfahrzeug von uns checken und bewahren Sie sich vor unangenehmen Folgekosten

Haben Sie Fragen zu Schadensgutachten? Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

 

 

14.06.2016

GTÜ-TV 1/2016

Themen dieser Ausgabe:

Sommerreifentest 2016, Fahrzeugversiegelung, Vergleichstest E-Mobilität, GTÜ - Mehr Service für Ihre Sicherheit, GTÜ - Job und Karriere, GTÜ - Gebrauchtwagenreport 2016 




   

13.06.2016

Richtiger Luftdruck und ausreichend Profil sind maßgeblich für die Sicherheit!

Die Reifen sind am Fahrzeug der Sicherheitsaspekt schlechthin!
Auf einer Fläche, die ungefähr so groß wie eine Postkarte ist, werden alle Kräfte auf die Fahrbahn übertragen.

Mit zu wenig Luftdruck steigt das Unfallrisiko!
Muss man während der Fahrt einem Hindernis ausweichen und wieder in die Spur zurück ist der Luftdruck von entscheidender Bedeutung. Bereit mit 0,5 bar zu wenig reagiert das Fahrzeug nicht mehr präzise und drängt deutlich nach aussen. Durch den zu niedrigen Luftdruck kann sich die Seitenwand des Reifens stärker verformen und so die auftretenden Seitenkräfte nicht schnell genug übertragen - er wird schwammiger.

Gefahr bei Lastwechsel in langgezogener Kurve!
Bei starken Lastwechselreaktionen durch plötzliches Gaswegnehmen in der Kurve muss der Reifen das Fahrzeug stabilisieren und sicher in der Spur halten. Mit Unterluftdruck übersteuert das Fahrzeug plötzlich stark, das Heck drängt rasant nach aussen. Die Fahrstabilität geht komplett verloren, das Fahrzeug droht ins Schleudern zu kommen.

Bei Aquaplaning zählt die Profiltiefe!
Ist die Profiltiefe zu gering, kann der Reifen den Wasserfilm nicht ausreichend verdrängen, bzw. genügend Wasser aufnehmen und ableiten. Der Kontakt zur Fahrbahn und damit die Haftung der Reifen reisst ab. Mit Tempo 60 auf der Wasserstrecke macht sich dies deutlich bemerkbar: beim Neureifen reisst die Haftung bei 90 km/h ab, bei 1,6 mm Mindestprofil bereits bei 60 km/h. Ein enormes Risiko.

Es empfiehlt sich also regelmässig den Luftdruck und die Profiltiefe zu überprüfen und die Reifen auch nicht erst zu wechseln sobald die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm erreicht ist. Wir empfehlen, den Luftdruck immer auf die Beladung des Fahrzeugs anzupassen, Sommerreifen spätestens mit 2,0 mm Profil, Breitreifen bei 3,0 mm und Winterreifen bei 4,0 mm Restprofil zu erneuern. 

 

17.05.2016

Bilddokumentation der Fahrzeuge bei der HU?

Ablichtung der Fahrzuge während der Hauptuntersuchung. Bald schon Pflicht in Deutschland?

Immer öfter stehen Prüfingenieure vor dem Problem, dass Fahrzeuge mit unzulässigen Modifikationen vor der HU in einen Zustand versetzt werden der die Vergabe einer Plakette ermöglicht, nur um direkt danach wieder zurückgerüstet werden - teilweise in Zustände die nicht nur unzulässig, sonder auch schlichtweg verkehrsgefährdend sind!

Im Fotobeispiel handelt es sich um einen VW Käfer im sogenannten "Rat Look", der absichtlich heruntergekommen aussehen soll und so extrem tiefergelegt wurde, dass eine sichere Fortbewegung im Straßenverkehr unmöglich ist. Um eine solch extreme Tieferlegung zu erreichen werden die Achsen komplett modifiziert und die Fahzeuggeometrie damit negativ verändert. Durch die fehlende Dämpfung wird die Karosserie zusätzlich schwer belastet und durch den extremen Sturz der Reifen haben diese nur noch auf einem sehr schmalen Streifen Kontakt zur Fahrbahn und somit kaum Grip in Extremsituationen. Alles ohne TÜV-Segen und sehr gefährlich!

Wird ein solches Fahrzeug von der Polizei kontrolliert stellt sich die Frage, wie es die Hauptuntersuchung bestehen konnte. In einem solchen Fall sollte der Prüfingenieur der die HU durchgeführt hat in der Lage sein zu beweisen, dass sich das Fahrzeug während der Prüfung in einem ordnungsgemäßen Zustand befand. Dies geschieht am einfachsten mit einem Fotobeweis. Allerdings bedeutet das mehr Arbeit für die Prüfer und höhere Kosten für Fahrzeughalter...

 

 

27.04.2016

Fahrzeugpflege nach dem Winter

Auch wenn die Temperaturen im Moment noch nicht ganz mitspielen, der Auto-Frühling steht definitiv vor der Tür! Winterdreck adé: mit einer gründlichen Wagenwäsche werden sie winterliche Altlasten wie Salz und Wasserflecken wieder los. Wir geben Ihnen 10 Tips wie Sie die Spuren des Winters besonders wirkungsvoll bekämpfen.

1. Gründlich waschen!
Hier empfiehlt sich ein Besuch in der Waschanlage mir Vor- und Unterbodenwäsche. Türeinstiege säubern Sie am besten mit einem weichen Schwamm, viel Wasser und weichem Reinigungsmittel waschen. Vorsicht bei Benutzung eines Dampfstrahlers: mindestens 30cm Abstand halten um Lack und Reifen nicht zu beschädigen.

2. Kampfspuren beseitigen!
Kontrollieren Sie Lack- und Kunststoffteile genau. Flugrost kann mit einem säurefreien Flugrostentferner vorsichtig behandelt werden. Feine Kratzer im Lack können mit entprechenden Polituren entfernt oder aufgefüllt werden. Vorsicht bei der Verwendung einer Poliermaschine: lassen Sie sich die Anwendung demonstrieren, sonst kann es schnell zu irreparablen Lackschäden kommen! 

3. Pflegen, nicht quälen!
Die Handwäsche ist eine schonende Alternative zur Waschanlage. Wenn sie denn gewissenhaft durchgeführt wird. Verwenden Sie stets viel Wasser, mildes Reinigungsmittel und weiche Waschschwämme. Finger weg von Haushaltsmitteln wie scharfen Reinigern und rauhen Schwämmen, diese verkratzen den Lack und können diesen sogar chemisch angreifen.

4. Felgen pfleglich behandeln!
Alufelgen verdienen nach dem Winter besonderes Augenmerk. Lösen Sie hartnäckigen Schmutz mit einem speziellen Felgenreiniger an, den Sie ca. 2 Minuten einwirken lassen. Danach abspülen und mit einem weichen Tuch nacharbeiten. Optimal ist eine Versiegelung mit Felgenwachs - herkömmliche Lackversiegelung ist hier ungeeignet, da sie nicht temperaturfest genug ist - schütz Alufelgen vor Bremsstaub und anderen Verschmutzungen. 

5. Für Durchblick sorgen!
Am inneren der Scheiben bildet sich mit der Zeit ein feiner Schleier, der bei ungünstigen Bedingungen die Sicht erheblich beinträchtigen kann. Verwenden Sie Glasreiniger um wieder für vollen Durchblick zu sorgen. Vorsicht bei Steinschlägen und tiefen Kratzern in der Scheibe! Diese sind im Sichtbereich des Fahrers nicht zugelassen.

6. Gummis geschmeidig halten!
Gummidichtungen und Kunststoffteile leiden durch hohe Temperaturunterschiede im Winter ganz besonders. Reinigen Sie sie zuerst mit einer milden Seifenlauge. Anschließend verwenden Sie für Kunststoffteile spezielle Auffrischer, für Gummidichtungen gibt es besondere Gummipflege. So bleibt alles frisch und wird nicht brüchig oder bröselig.

7. Innenraum säubern!
Feuchte und dreckige Polster oder Teppiche sind ein idealer Nährboden für Baktierien und Pilze. Saugen Sie den Innenraum gründlich aus. Armaturenbrett und Verkleidungen können mit Wasser und milden Reinigern vom Schmutz befreit werden.  Reiniger trotzdem immer an verdeckter Stelle auf Verträglichkeit prüfen. Für Sitze und Teppich empfiehlt sich ein spezieller Polsterreiniger.

8. Kofferraum entrümpeln!
Im Kofferraum sammelt sich gerne Feuchtigkeit über den Winter. Räumen Sie den Kofferraum aus, und wischen Sie die Reserveradmulde und den restlichen Boden gründlich aus. Wer eine Garage hat, kann den Kofferraum auch mal ein paar Stunden auflassen, damit vorhandene Feutigkeit entweichen kann.

9. Wischwasser erneuern!
Stellen Sie auf Sommerscheibenreiniger um. Mischen Sie niemals, denn dies kann Ihre Wischwasserdüsen verstopfen - Winterreiniger enthält Stoffe, die sich nicht mit Sommerreiniger vertragen. Sommerreiniger bringen eine stärkere Reinigungsleistung, nötig bei hartnäckigem Insektenschmutz.

10. Profiltiefe beachten!
Beim Umstieg auf die Sommerbereifung überprüfen Sie die Profiltiefe. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6mm. Wir raten Ihnen aber, unter 3mm die Reifen erneuern zu lassen. Dies gewährleistet die Verkehrssicherheit und ein optimales Verhalten der Reifen in gefährlichen Situationen.

 

 

13.04.2016

Jetzt auf Sommerreifen wechseln!

Foto: Kröner/GTÜ

Nun ist es an der Zeit die Winterpneus gegen Sommerreifen zu tauschen. Wir geben Ihnen nützliche Tips beim Reifenkauf und der Montage.

Achten Sie immer auf Qualität beim Reifenkauf. Billige Reifen wirken sich negativ auf das Fahrverhalten und die Sicherheit aus: verlängerter Bremsweg, höhere Gefahr von Aquaplaning, schlechteres Handling, höherer Verschleiss und lauteres Abrollgeräusch.
Wer an den Reifen spart, spart am falschen Ende! Schliesslich sind die Reifen der Teil des Fahrzeugs, der in direktem Kontakt zur Straße steht.

Achten Sie auf das Alter der Reifen. Als neu verkaufte Reifen sollten niemals älter als drei Jahre sein. Reifen altern auch bei der Lagerung, von daher gilt: je jünger, desto besser.
Das Alter eines Reifens kann man ganz einfach mit der sogenannten DOT-Nummer bestimmen. Diese findet man auf der Reifenflanke und die letzten vier Ziffern geben das Produktionsdatum an. Das vorletzte Ziffernpaar steht für die Kalenderwoche der Herstellung, die letzen beiden Ziffern für das Produktionsjahr.
Beispiel: "4815" bedeutet, dass die Reifen in der 48. Kalenderwoche des Jahres 2015 hergestellt wurden.

Falls Sie die Sommerreifen von letztem Jahr montieren, achten Sie auf die Profiltiefe. Mindestens 1,6mm sind gesetzlich vorgeschrieben. Wir raten Ihnen aber, bei Profiltiefen unter 3mm die Reifen zu erneuern.

Achten Sie auf den korrekten Reifendruck. Nur mit dem korrekten Luftdruck der Reifen sind optimale Fahreigenschaften möglich - und Sie sparen Sprit. Den für Ihr Fahrzeug empfohlenen Reifendruck finden Sie im Handbuch, auf der Innenseite des Tankdeckels oder auf der Einstiegsleiste der Fahrertür.

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt.

31.03.2016

Bremsleitung auf dem Prüfstand geplatzt!

Beim Bremsencheck auf unserem Bremsenprüfstand platzte bei einem Opel Zafira die Bremsleitung!

Bremsanlagen werden im Straßenverkehr selten bis an Ihre Grenzen belastet. Deshalb machen sich Defekte in Bremsleitungen oder an an anderen Teilen der Bremsanlage oftmals nicht direkt bemerkbar. Der langsame Verschleißprozess trägt noch zusätzlich dazu bei. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Bremsanlage von Fahrzeugen bei der Hauptuntersuchung sorgfältig getestet und dabei voll belastet wird.

Lassen Sie Ihre Bremsanlage bei uns überprüfen. Ein Ausfall der Bremsen auf dem Prüfstand ist wesentlich besser als im Straßenverkehr!

23.03.2016

Landwirtschaftlicher Anhänger ohne grünes Kennzeichen

Nach ca. 100.000 durchgeführten Fahrzeugprüfungen war dies der erste Anhänger, der land- und forstwirtschaftlich genutzt wird und nicht steuerbefreit mit einem grünen Kennzeichen fährt.
Wenn das Zugfahrzeug, z.B. ein Traktor, ohne grünes Kennzeichen fährt, darf kein kein Anhänger mit Folgekennzeichen betrieben werden. Dieser muss eigenständig versichert und versteuert werden, auch bei nur 25 km/h Nutzung.
Natürlich braucht der Anhänger dann auch eine Hauptuntersuchung nach zwei, bzw. einem Jahr.

22.03.2016

WIR SIND AUF FACEBOOK!

Neben unserem Internetauftritt mit unserer Webseite sind wir nun auch auf Facebook für Sie da!

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Betrieb, News zu Änderungen die den Straßenverkehr betreffen, Kurioses aus dem Alltag eines Prüfingenieurs und vieles mehr finden Sie auf unserer Facebook-Seite. Besuchen Sie uns hier auf Facebook und lassen sie uns ein Like da um ständig up to date zu bleiben.
Sie können uns auch gerne über Facebook kontaktieren falls Sie allgemeine Informationen zu unserem Betrieb oder unseren Aufgaben möchten. Für konkrete Anfragen zu HU / AU oder unserem Angebot als Sachverständige nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt auf, oder noch besser, kommen Sie direkt in eine unseren Prüfstellen in Weiterstadt oder Schafheim.
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01.11.2015

DARMSTADT WIRD UMWELTZONE - UMWELTPLAKETTE

Mit sofortiger Wirkung ab dem 1. November 2015 wird Darmstadt zur Umweltzone!
Der Großraum Darmstadt ist zu einer Umweltzone erklärt worden und darf somit nur noch mit einer grünen Feinstaubplakette befahren werden.
Wer ohne grüne Plakette in eine Polizeikontrolle gerät muss mit einem Bußgeld bis zu 80 Euro rechnen. Grüne Plaketten gibt es selbstverständlich bei uns, deshalb schnellstmöglich vorbeischauen bevor Sie zur Kasse gebeten werden. Weitere Infos zum Thema Feinstaubplakette und wie man ältere Fahrzeuge so nachrüsten kann um eine grüne Plakette zu erhalten finden Sie hier.